Unkonventionelle Gasförderung durch Fracking

Im Februar 2012 wurde bekannt, dass das kanadische Unternehmen BNK Petroleum in der Region Braunschweig und insbesondere auch im Landkreis Wolfenbüttel Erkundungen vornehmen möchte mit dem Ziel, dort Erdgas mit dem umstrittenen Verfahren des hydraulischen Frackings zu fördern (Braunschweiger Zeitung vom 09.03.2012).  Der BUND sieht in diesem Verfahren erhebliche Umweltrisiken und lehnt diese Art der unkonventionellen Erdgasförderung ab. Bis zur vollständigen Klärung der Umweltrisiken muß das Fracking-Verfahren verboten werden. Für solche Verfahren ist eine zwingende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich. Das Erdgasfracking löst unsere Energieprobleme langfristig nicht und passt nicht zur Strategie der regenerativen Energiewende. Es beschert uns dagegen zusätzliche derzeit unbekannte Umweltrisiken.

Der BUND begrüßt, dass inzwischen der Stadtrat Braunschweig und der Kreistag Wolfenbüttel Resolutionen gegen Fracking in der Region verabschiedet haben.

Verweise zum Thema Fracking

Weitere Informationen zum Thema Fracking sind zu finden unter:

Auf der homepage des AK Fracking gibt es eine Mailing-liste, über die man sich aktuelle Informationen zum Fracking im Braunschweiger Land schicken lassen kann.



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